Zukunftstreiber – Wie Krisen-vorbeugung und -Bewältigung mit Innovationen besser zu bewerkstelligen sind 

 

Gleich der Titel der Session A, der hier als Überschrift genannt ist, verpricht schon zum Auftakt des 10. Turnaroundkongresses interessante Einblicke in aktuelle Trends und Treiber für gewinnbringenden Fortschritt und nachhaltiges Wirtschaften. Nach der Keynote von Staatssekretär Michael Kellner aus dem Bundeswirtschaftsministerium über das Rüstzeug und die Risikoreduzierung innovativer Unternehmen ist der Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen des Landes Hessen als Referent angefragt, über dessen Zusage in der kommenden Woche entschieden wird. Tarek Al-Wazir soll heruntergebrochen auf Landesebene erörtern, wie staatliche Innovationsförderung für Unternehmen erfolgreich umzusetzen ist.

Robert Buchalik stellt danach als Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes ESUG e. V. mit seinem Vortragstitel die zukunftsweisende Frage „Sanierung ohne Insolvenz  eine gesetzgeberische Innovation?“. Der Geschäftsführer, Partner und Rechtsanwalt der Buchalik Brömmekamp Rechtsanwaltsgesellschaft mbH wird dabei auch mit seiner spezielle Expertise in der Sanierungs- und Restrukturierungspraxis als Begleiter von Unternehmen in schwierigen Phasen über die Erfahrungen mit den neuen Instrumenten der seit 2021 möglichen außerinsolvenzlichen StaRUG-Verfahren berichten.

Michael Kellner, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz und Beauftragter der Bundesregierung für den Mittelstand.

Robert Buchalik, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes ESUG und Geschäftsführer der Buchalik Brömmekamp Rechtsanwaltsgesellschaft mbH.

„Der Markt hat sich durch die Pandemie stark verändert“, konstatiert auch der Vorstandsvorsitzende des BV ESUG vorab mit Blick auf den Turnaroundkongress und seine Themen. So werde der stationäre Handel im klassischen Sinne vermehrt verdrängt durch Online-Plattformen. Und bisher gängige Technologien würden zur Bedeutungslosigkeit degradiert, weil bisher nicht bekannte Technologien sie ersetzen. „Veränderungen finden rasanter statt als häufig angenommen“, betont Buchalik, „Unternehmen sollten daher sich und ihre Geschäftsmodelle ständig hinterfragen, um rechtzeitig auf den Zug aufzuspringen statt ihn zu verpassen.“ Er verspricht Teilnehmenden: „Im Rahmen des Kongresses werden Sie wichtige Hinweise und Anregungen erhalten, die vielleicht sogar für die Gestaltung der Zukunft Ihres Unternehmens oder der Unternehmen, die Sie beraten, entscheidend sein können.“

Zwei innovative Praktiker werden danach die Session A über Zukunftstreiber beschließen:

  • Regine C. Henschel, CEO und Investor der auf Innovationen für die Luft- und Raumfahrt spezialisierten „Trans Atmospheric Operations“ (TAO-Group), und
  • Prof. Ulrich Hermann, Board Member des deutschen Kraftfahrzeug-Herstellers für Elektroautos Next e.Go Mobile, der einst als Start-up aus dem Umfeld des Werkzeugmaschinenlabors WZL der RWTH Aachen hervorging.

Was Henschen und Hermann als Innovatoren aus Sicht der Unternehmensführung zu sagen haben werden, lesen Sie in der nächsten Ausgabe dieses Newsletters.

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